Remedios ist ein Kaff, ganz entspannend wenn man von dem Rest echt gestresst ist, aber es besteht wirklich nur aus einer zentralen Plaza, einer Kirche und einer Bar in der 3 alte Cubaner Domino zocken und noch 3 Touristen an einem (gar nicht so schlechten) Mojoto nippen.
Die Kirche hab ich mir dann direkt waehrend der Messe reingezogen, war sehr bewegend...und die Kirche selber war ziemlich vergoldet. Ausserdem gabs eine Marienstatue mit Perlentraenen, auch irgendwie ergreifend.
Am naechsten Morgen (nach einem riesen Fruehstueck mit der geilsten Ananas der Welt) hatte ich dann eine Mitfahrgelegenheit zum Cayo Santa Maria, zusammen mit einem franzoesischen Paerchen und deren columbianischen Freundin, hatte kein Koks dabei, ich hab gefragt. Diese Cayos sind echt krass, als Cubaner hat man zu den meisten gar keinen Zutritt, weil eh nur Hotels drauf stehen, die so um die 220$ die Nacht kosten. Wir haben auch angefragt und haetten nur fuer die Benutzung des Strands, des Pools, Duschen und was zu essen auch 60 oder im anderen 90$ abdruecken muessen, also haben wir uns im billigsten, ganz am Anfang eingeschleusst, hat aber auch 20$ gekostet, die sich absolut nicht gelohnt haben. Die haben ein Restaurant (von den 20 sind 16 Verzehr dort) direkt am Strand, in dem sie einem dann erzaehlen, dass die Langustinos nicht frisch sondern tiefgefrohren sind. Die Shrimps sollen frisch gewesen sein, haben aber nicht wirklich so geschmeckt. Sogar der Cafe war unterirdisch...
Der Strand selber war super geil, weisser Sand, tuerkises Meer und kein Mensch unterwegs. Getruebt war das Ganze nur durch den Wind, es hatte so 20 Grad und Windstaerke 5, ich bin ja normal nicht empfindlich, bin aber in Pulli und mit einem Handtuch um mich rum im Sand gesessen. Mit Schwimmen war also entsprechend wenig...egal, war trotzdem nett.
Bis dann, besitos!

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